Andropause – Wechseljahre des Mannes

Die Andropause –  das Klimakterium virile – oder die Wechseljahre des Mannes

Von Wechseljahren weiss der Kenner, dass sie gefährlich auch für Männer.    Eugen Roth

Die Erkenntnis, dass auch Männer in den Wechsel kommen, die sogenannte Andropause, ist noch sehr jung. Wenn Männer altern, fällt auch bei ihnen langsam der Hormonspiegel und es entstehen Symptome wie: 

  • Depression
  • das Gefühl der Sinnlosigkeit
  • Leistungsabfall
  • Blutdruckschwankungen
  • Vergesslichkeit
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Gereiztheit
  • verminderte Libido
  • Erektionsstörungen
  • Gewichtszunahme
  • die Unfähigkeit Muskeln aufzubauen

Ein Speicheltest ist auch für den Mann der erste Schritt, um festzustellen, ob ein Hormonmangel vorliegt. Behandelt werden kann dann je nach Hormonlage mit bioidentischem Progesteron, DHEA, Östrogen und Testosteron. Neben Progesteron ist Testosteron das wichtigste Hormon für den Mann. Testosteron ist wichtig für die gesamte Muskulatur, insbesondere die Herzmuskulatur, die über besonders viele Testosteronrezeptoren verfügt. Wie durch Progesteron, kann auch durch Testosteron Osteoporose verhindert, ja sogar rückgängig gemacht werden. Die Lebensfreude und die Libido hängen stark mit einem gesunden Testosteronspiegel zusammen. Meist ist es ausreichend und sinnvoller DHEA statt Testosteron zu geben. Denn Testosteron stellt eine Endstufe im Hormonstoffwechsel dar, DHEA hingegen hat viele eigene wichtige Funktionen im Körper und wird unter anderem zu Testosteron umgewandelt.   

Mit zunehmendem Alter beobachten manche Männer bei sich die Entwicklung eines Brustansatzes. Dies ist ein deutlich sichtbares Zeichen für einen sinkenden Testosteron- und Progesteronwert. Das Östradiol steigt an und damit ist die Östrogendominanz da. Für Übergewichtige trifft dies in besonderem Masse zu, denn Fettzellen verwandeln Testosteron in Östrogene. Diese fördern nicht nur einen unnatürlichen Bauch- und Brustansatz, vor allem fördern sie eine Vergrösserung der Prostata. Keinesfalls ist es hier nur das nachlassende Testosteron, welches das Hauptproblem darstellt. Der Stoffwechsel der Prostata hängt weitgehend von Hormonen ab, und zwar von Östradiol, Progesteron und Testosteron. Gutartige Vergrösserungen der Prostata sind bei Männern ab dem fünfzigsten  Lebensjahr ein häufiges Problem. Sind die Hormone im Gleichgewicht werden Prostataprobleme verhindert oder bilden sich zurück.      

Progesteron beim Mann – lindert die Beschwerden der Andropause

Progesteron ist ein geschlechtsneutrales, kein „weibliches“ Hormon. Es kommt bei beiden Geschlechtern vor, in unterschiedlichen Mengen. Männer produzieren dieses Hormon ihr gesamtes Leben lang in den Nebennieren und in den Hoden. Natürliches und bioidentisches Progesteron wirkt sich nicht verweiblichend auf den männlichen Körper aus. 

  • hat keine unerwünschten Nebenwirkungen und keine Kontraindikationen
  • lindert Probleme beim Wasserlassen (Miktionsprobleme)
  • wirkt psychisch ausgleichend und stabilisierend, als natürliches Antidepressivum
  • normalisiert die Blutgerinnung
  • reduziert die Risiken für Schlaganfall und Embolie
  • verbessert eine Schilddrüsenunterfunktion, da es die Hormonverwertung verbessert
  • hilft Fett in Energie umzuwandeln
  • wirkt ausschwemmend und reguliert so Ödeme und hohen Blutdruck
  • wirkt stärkend auf die Gefässwände und verbessert Venenbeschwerden
  • schützt vor Krebs (auch Prostatakrebs)
  • schützt vor Herzerkrankungen
  • verbessert Konzentration und Gedächtnisleistung
  • verbessert den Schlaf
  • verbessert die Erektionsfähigkeit
  • wirkt knochenaufbauend und bessert so Osteoporose