Irisdiagnose/Iridologie

Die Bezeichnungen Iris- oder Augendiagnose wurden bereits Mitte der achtziger Jahre durch den Begriff Iridologie ersetzt. Iridologie ist die Lehre der Irisphänomene.

Dem Heidelberger Arzt Dr. Lang gelingt 1954 der Nachweis, dass anatomisch gesehen von allen Teilen des Körpers Nervenverbindungen zur Iris bestehen.

Iridologie befasst sich mit der Interpretation von bestimmten Strukturen, Farben und anderen Phänomenen der Regenbogenhaut aber auch Zeichen im Umfeld der Iris werden mit in die Beurteilung einbezogen.

Iridologie bietet vor allem einen Einblick in das lebendige Bindegewebe. Dies ist sonst nirgendwo im oder am menschlichen Körper möglich, ohne extrem aufwendige Untersuchungen. Beim Auge liegen die bindegewebigen Strukturen dem Betrachter offen vor.

Die Betrachtung des Auges lässt direkte und indirekte Rückschlüsse auf folgende Systeme oder Anlagen zu:

  • Konstitution
  • Hinweise auf genetische Anlagen
  • ererbte Krankheitsanlagen
  • Bindegewebe
  • Nervensystem
  • Funktionsweise verschiedener Organe
  • Stoffwechsellage
  • Regulationsmechanismen des Körpers
  • Immunsystem
  • Durchblutung
  • Mineralhaushalt
  • Reizsituationen

Aus den Hinweisen der Iridologie können weiterführende diagnostische Schritte oder therapeutische Möglichkeiten abgeleitet werden. Vor allem die Analyse zur Prävention steht im Vordergrund.

Der Zeitfaktor, also wann und ob ein Prozess abläuft oder schon abgelaufen ist, ist für sich losgelöst nicht erfassbar.

Irisanalyse liefert immer nur Hinweise, die klinisch und unter Einbeziehung der Familiengeschichte abgeklärt gehören.