Heilfasten

Das Heilfasten ist ein ganz besonderer Schritt auf dem Weg zur Heilung.

Es ist ein tiefgreifender Prozess, der viel verändert – im Körper und auch im Geist.

Heilfasten übt auf viele Menschen eine grosse Faszination aus. Denn fast jeder kennt irgend jemanden, der schon einmal gefastet hat und von wunderbaren Erfahrungen und Erlebnissen berichten kann. Dabei geht es nie allein um eine Gewichtsabnahme.

Zwar nimmt man beim Fasten meist auch überflüssiges Gewicht ab, doch ist der Sinn und Zweck des Fastens nicht das Abnehmen, sondern eine körperliche und auch eine geistige Reinigung.

Heilfasten bedeutet, von einem über wenige Tage bis zu einem Monat auf feste Nahrung zu verzichten. Die meisten Fastenkuren werden fünf bis zehn Tage lang durchgeführt. Beim echten Heilfasten nimmt man nur Wasser zu sich. Bei anderen Heilfastenvarianten (z. B. nach Buchinger) sind auch Säfte, Gemüsebrühe und Kräutertees erlaubt. Zum Heilfasten gehört überdies eine Darmreinigung – denn nur mit leerem Darm lässt es sich gesund und angenehm fasten.

Wirkung des Heilfastens:

  • Fasten reduziert das Risiko für Herzkranzgefäss-Sklerose, Diabetes, bringt signifikante Verbesserungen des Cholesterin-, Triglyzerid- und Blutzuckerspiegels sowie erhöhter Leberwerte, baut das Speicherfett in der Leber ab und bringt eine Abnahme des Gewichts.
  • Fasten ist ein Jungbrunnen für Immunsystem, Nervensystem, Stoffwechsel sowie für die übrigen Organsysteme und Gewebe.
  • Fasten verlängert das Leben. Die Bewohner der japanischen Inselgruppe Okinawa nehmen weniger Kalorien zu sich als im übrigen Japan. Auf Okinawa gibt es weniger Herz- und Krebserkrankungen, dafür ist Okinawa für die höchste Anzahl Hundertjähriger bekannt.
  • Fasten verlangsamt den Alterungsprozess. Bereits nach 6-8 Stunden Fasten beginnt der Organismus das Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormone) auszuschütten. Dieses Hormon ist generell zuständig für Zellerneuerung, für Regenerations- und Reparaturvorgänge im Organismus. Das bedeutet Fasten verlangsamt auch den Alterungsprozess.
  • Fasten in der Krebstherapie: Valter Longo, Professor für Geriatrie an der Universität in Los Angeles, Kalifornien (UCLA) hat in Tests mit Krebs infizierten Mäusen herausgefunden, dass durch Kurzzeitfasten von 48 Stunden vor der Chemotherapie die Chemotherapie nicht nur sehr viel besser vertragen wird, dass sie auch ungleich besser wirkt, so dass viele den Krebs überstanden haben und wieder gesund wurden. Die gesunden Zellen wurden durch das Fasten gestärkt, während die kranken Zellen geschwächt wurden und reagierten somit empfindlicher auf die Chemotherapie.
  • Bei kurzen Fastenzeiten erneuern sich grosse Teile des Immunsystems, längeres Fasten schützt gegen Schäden des Immunsystems und fördert dessen Regeneration.
  • Fasten reduziert Entzündungen im Körper. Durch Fasten sinkt der CRP-Wert. CRP ist ein Eiweiß, das in der Leber als Reaktion auf Entzündungen oder Tumore gebildet wird. Nach heutigem Wissenstand spielen Entzündungen bei Gefässproblemen bis hin zu Infarkten und bei der Krebsentstehung, eine Rolle.
  • Fasten und Gehirnfunktionen: Gemäss Prof. Mark Mattson, amerikanischer Neurowissenschaftler, werden beim Fasten vermehrt Fettsäuren und Ketone in den Blutstrom ausgeschüttet, wodurch Gedächtnis- und Lernfunktionen gefördert und Krankheitsprozesse im Gehirn verlangsamt werden. Bereits Kurzzeitfasten kann Alterungsprozesse im Gehirn erheblich verlangsamen, die Gefahr neurodegenerativer Erkrankungen reduzieren und  konkret schwere Krankheitsbilder wie Alzheimer und Morbus Parkinson im Vorfeld bannen.
  • Übergewicht erhöht eindeutig das Demenzrisiko.

Angebot

Wenn Sie Lust bekommen haben Fasten auszuprobieren, und sei es für wenige Tage – gerne leite ich Sie an  und begleite Sie  vor, während und nach der Fasten Kur.